Das nächste Ziel, das wir ansteuern, ist
Corralejo am Nord-Ost-Zipfel Fuerteventuras. Schon von weitem
lädt der Blick über das Dorf auf die scheinbar zum Greifen nahe liegenden Nachbarinseln Los Lobos und Lanzarote zum Anhalten und Schauen ein. |

Südlich von Corralejo erstrecken
sich kilometerlange Traumstrände
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Im Ort selbst fällt besonders auf, dass das einstige einsame Fischerdorf trotz seiner Entwicklung zum Zentrum der zweitgrößten
Tourismuszone Fuerteventuras im Kern kaum etwas von seinem ursprünglichen Charakter verloren hat. |
Die palmengeschmückte Hauptstraße und die eingegliederten Shopping-Centers laden zu einem gemütlichen Bummel ein, und eine
Pause bei Kaffee und Kuchen direkt am alten Hafen lässt vielleicht den Gedanken aufkommen, auch einmal den vor Ihnen liegenden Nachbarinseln einen Besuch abzustatten. Abgesehen von
verschiedenen organisierten Ausflügen gibt es mehrmals täglich reguläre
Fährverbindungen nach
Lanzarote und Los Lobos (Fahrpläne am Jachthafen). |

Bei FKK-Fans besonders beliebt sind die
weitläufigen Dünenstrände südlich von Corralejo
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Die wöchentlichen Flohmärkte
werden von Urlaubern
und Einheimischen
gleichermaßen besucht.
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Um die gesamte Ortschaft herum zieht sich eine Küstenpromenade zum Spazierengehen, aber wir haben noch einen langen Weg vor uns
und brechen deshalb auf, um die Rückfahrt gen Süden noch bei Tageslicht genießen zu können. |
Wir fahren auf der Hauptstraße wieder aus der Ortschaft hinaus und biegen kurz hinter der Tankstelle (!!) links ab
Richtung Puerto del Rosario. Sehr bald befinden wir uns auf der Küstenstraße, die mitten durch das
Sanddünengebiet der
Playas de Corralejo führt, vorbei an den großen Hotels
"Oliva Beach" und "Tres Islas" sowie den bei FKK-Anhängern beliebtesten Badebuchten. |
Nachdem wir die Ferienurbanisation
Parque Holandés passiert haben, erreichen wir nach
insgesamt ca. 30 Minuten die
Inselhauptstadt. Mit heute
etwa 17.000 Einwohnern ist Puerto del Rosario die größte Ortschaft und das Handelszentrum der Insel Fuerteventura. Folgen Sie der Beschilderung Richtung City ("Centro Ciudad") und
parken Sie an der Hauptstraße "León y Castillo", die vom Hafen aus fast rechtwinklig bergauf führt. Wenn Sie nicht gerade die Siesta-Zeit zwischen 13 und 17 Uhr erwischt haben,
erwartet Sie dort quirliges Stadtleben. Von Tourismus ist kaum etwas zu spüren. |

In den letzten Jahren bemüht sich Puerto del Rosario, aus dem
ehemals "hässlichen Entlein" einen "schönen Schwan" entstehen zu lassen.
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Hauptsächlich Einheimische findet man
am Strand von Puerto del Rosario,
der Playa Blanca, direkt am Hotel
Parador Nacionál de Fuerteventura.
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Vielleicht probieren Sie hier einmal eine "tapa" (kleine Tellergerichte, die meist auf dem Tresen unter
Glasvitrinen zur Auswahl einladen) in einer der einheimischen Kneipen, um sich für den Rest der Strecke zu stärken.
Erleben Sie Puerto del Rosario "pur"! |

Besonders familienfreundlich:
die Bucht von Costa Caleta (Caleta de Fustes)
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Entweder machen wir jetzt einen Abstecher weiter Richtung Süden, am
Flughafen (aeropuerto) vorbei zur
Ferienurbanisation
Costa Caleta (Caleta de Fustes) mit schönem
Jachthafen und ruhiger Badebucht, oder wir zweigen von Puerto
del Rosario direkt ab Richtung Antigua. Auf dem Weg dorthin hat man von
Ampuyenta noch einmal einen wunderschönen Panoramablick aufs
Landesinnere. |

Beliebtes Fotomotiv:
der Panoramablick von Ampuyenta
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Am Ortseingang von
Antigua erwartet uns dann das "Pueblo Majorero", ein vom hiesigen Fremdenverkehrsamt errichtetes Zentrum, um Besuchern die Kultur der Insel nahe zu bringen. Direkt
daneben steht die liebevoll restaurierte
Molino de Antigua,
die größte Windmühle von Fuerteventura. |

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Hier hat man früher Mais und Gerste gemahlen, um das damalige Grundnahrungsmittel "Gofio" herstellen zu können.
Sie kann besichtigt werden, und wenn Sie davor parkende Reisebusse sehen, mischen Sie sich unter die Besuchergruppe, um den interessanten Erläuterungen zu lauschen. Auch das benachbarte
Mühlenrestaurant (einzige offizielle Ausbildungsstätte für den gastronomischen Nachwuchs) ist tagsüber für Besucher geöffnet. |
Die Tour führt uns nun weiter über Agua de Bueyes, einer Ortschaft in einem der fruchtbarsten Täler der Insel,
Tiscamanita und
Tuineje, zwei Dörfern, die stolz sind auf etliche siegreich
geschlagene Schlachten gegen Eroberungsversuche von arabischen Piraten, Franzosen und Engländern, bis nach
Gran Tarajal. |
Der zweitgrößte Ort der Insel (ca. 6000 Einwohner) bietet neben günstigen Einkaufsmöglichkeiten einen
herrlichen Sandstrand, bestehend aus in Jahrmillionen
zerriebenem Basaltgestein, eine hübsche Strandpromenade mit Cafés und Restaurants und am Ortseingang einen ausgedehnten Palmenhain. |

Die weitläufige Badebucht von Gran Tarajal
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Die Straße endet hier in Gran Tarajal, und um weiter Richtung Süden zu kommen, müssen Sie erst wieder bis zur Kreuzung
zurückfahren, wo es dann links abgeht Richtung Jandía. |
Sie können allerdings vorher auch noch einen Abstecher machen nach
Las Playitas, einem malerischen, wie in die Felsenbucht
gemeißelten Fischerdorf mit kleinem Lavasandstrand und sehr guten Fischrestaurants, sowohl im Dorf selbst als auch an der kleinen Hafenpromenade. |

Das wohl malerischste Fischerdorf der Insel: Las Playitas
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Auf der Weiterfahrt in den Süden stößt die Straße bei
Tarajalejo wieder an die Küste. Auch dieses Dörfchen lebte
einstmals nur vom Fischfang. Inzwischen ernährt der Tourismus aus den gegenüberliegenden Hotels die meisten Einheimischen. Für Badefreuden sorgt ein 1.300 m langer, dunkler
Lavasandstrand an der meist ruhigen, windgeschützten Bucht.
Lavasand ist übrigens fast ein Wundermittel gegen entzündliche Gelenkerkrankungen wie Rheuma und Arthritis. Schon nach wenigen Sonnenbädern, auf dem bloßen Sand liegend, berichten viele
Leidgeplagte von erstaunlichen Heilwirkungen. |

Auch Tarajalejo mit seinem Lavasandstrand
lohnt einen kurzen Abstecher!
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Die Küstenstraße führt uns dann in die Nähe des Fischerdorfs
La Lajita, wo wir direkt an der Hauptstraße einen
zoologischen Garten entdecken. |
Gegenüber warten Dromedare, Ponies und Esel geduldig auf ihren Einsatz. Dort können Sie nämlich entweder Ihre Kinder auf dem
Rücken der Ponies oder Esel ans Reiten gewöhnen oder sich selbst, von einem Kamelführer begleitet, auf dem Rücken von Dromedaren einen kleinen Ausflug gönnen. |

Ein besonderer Spaß -- nicht nur für Kinder:
Kamel- oder Eselreiten in La Lajita
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Schon bald danach haben wir auch wieder die Landenge von La Pared erreicht. Sollte jetzt gerade Sonnenuntergangszeit sein, fahren
Sie noch mal kurz die 5 km rüber an die Westküste. Das beeindruckende Naturschauspiel entschädigt Sie für den kleinen Umweg! |
Wieder zurück an der Ostküste erreichen wir am Strandabschnitt Costa Calma den nördlichen Beginn des wohl berühmtesten
Sandstrandes von Fuerteventura, der knapp 27 km langen Beach "Playas de Jandía", an dessen Ende unser Ausgangspunkt Morro del Jable auf uns wartet. |
Mit allen Abstechern haben Sie bei dieser Tagestour über 500 km Asphaltstrecke bewältigt. Sie sollten also frühmorgens
aufbrechen. |
Und nicht vergessen: Kopfbedeckung, Wind- oder Strickjacke, Kamera und/oder Videokamera und Sonnenschutzmittel. |
Und natürlich auch nicht vergessen, unterwegs den Mietwagen aufzutanken! |
Tankstellen finden Sie auf unserer
Inselkarte eingezeichnet. |
Es bleibt natürlich trotzdem nicht genügend Zeit, um alle interessanten Punkte mit der nötigen Muße ausgiebig genießen zu
können. Sie haben aber bei dieser Rundfahrt einen eindrucksvollen Einblick in die vielen verschiedenen Gesichter Fuerteventuras gewonnen, so dass Sie vielleicht ein paar Tage später noch mal
gezielt dorthin fahren möchten, wo es Ihnen besonders gut gefallen hat. Dafür steht Ihnen das inzwischen recht gut strukturierte Linienbus-Netz zur Verfügung oder Sie mieten sich diesmal
vielleicht für ein paar Tage ein
Geländefahrzeug, um wirklich jeden interessanten Abstecher wahrnehmen zu können. |
Wir wünschen Ihnen einen schönen, erlebnisreichen Urlaubtag! |