Die große Inselrundfahrt Fuerteventura |
1. Teil |
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"Da ist ja NICHTS! Ein Stück Wüste, mitten im Atlantik!" |
Erst die Ankunft in der gepflegten, meist mit künstlich bewässertem, üppigem Grün umsäumten Hotel- oder Bungalowanlage und der Blick auf den versprochenen Traumstrand werden dann als wohltuende Entschädigung für den vorangegangenen, fast permanenten Blick auf eine braun-beige Steppe und Geröllwüste empfunden. |
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Leider kann man ohne Übertreibung behaupten, dass ausgerechnet die Transferwege vom Flughafen zu den Urlaubszentren der Insel zu den am wenigsten attraktiven und langweiligsten Asphaltstrecken ganz Fuerteventuras gehören. |
Doch obwohl das Eiland wenig spektakuläre Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, liefert einem eine Rundfahrt durchs Landesinnere den überzeugenden Beweis dafür, dass die älteste der Kanarischen Inseln nicht nur wegen ihrer paradiesischen Badeplätze und ihres ewigen Frühlings ein gelungenes Urlaubserlebnis garantiert. |
Lassen Sie sich von uns auf den folgenden Seiten bei einer Ganztagstour quer durch eine Landschaft voll spontan nicht definierbarer Faszination begleiten! Erleben Sie die vielen verschiedenen Gesichter der Insel -- um später mit Recht sagen zu können: "Ich war auf Fuerteventura!" |
Ähnliche Inselrundfahrten werden auch von den Reisegesellschaften und den lokalen Reiseagenturen im organisierten Rahmen mit deutschsprachiger Begleitung angeboten. Dem Nachteil der fehlenden Flexibilität in der Tourgestaltung steht natürlich die Bequemlichkeit gegenüber, aus einem wirklich komfortablen, klimatisierten Reisebus heraus alles entspannt genießen zu können, während Sie den Erläuterungen und interessanten Hintergrundgeschichten der Reiseleitung lauschen. |
Nun, wie Sie sich auch entscheiden mögen --- wenn Sie unserer Route folgen wollen, dann starten Sie beispielsweise im Süden der Insel bei Morro Jable. |
Natürlich können Sie diese Exkursion von jedem anderen in der Inselrundfahrt beschriebenen Ort aus starten. Orientieren Sie sich einfach an unserer topaktuellen Inselkarte, auf der alle hier angesprochenen Ortschaften aufgeführt sind. |
Das ehemals verträumte Fischerdörfchen liegt am Beginn des knapp 27 km langen Sandstrandes von Jandía (so nennt sich die südliche Halbinsel von Fuerteventura = ausgesprochen wird das "J" wie das "ch" in "machen" und die Betonung liegt auf dem "i"). |
Hier entstand seit 1965 das größte touristische Zentrum der Insel. Einige Dutzend verschiedene Ferienanlagen für fast jeden Geschmack und Geldbeutel sowie etliche Einkaufs- und Vergnügungszentren stehen dem Urlauber dort heute zur Auswahl. |
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Den ehemals armen Fischern und Ziegenbauern hat der Tourismus zu Wohlstand verholfen, was sich nicht zuletzt daraus ableiten lässt, dass es inzwischen schwierig ist, in der heute über 2.000 Einwohner zählenden Ortschaft einen freien Parkplatz zu finden. |
Auf die hübsche neue Strandpromenade mit gemütlichen Restaurants sind die Einwohner von Morro Jable mit Recht besonders stolz. |
Vorbei an den Hotel- und Appartementanlagen und dem beliebtesten Strandabschnitt, der Playa de Matorral (oder auch Playa Jandia genannt), führt unser Weg in kurvenreicher Fahrt durch die recht hügelige Küstenlandschaft Richtung Norden. Rechts unter uns blitzen zwischen den Hügeln immer wieder die atemberaubenden Strandpanoramen auf, die nur hin und wieder durch touristische Anlagen unterbrochen werden, und zwar an der Playa Esquinzo, der Playa Sotavento (Wanderdünen), der Playa Barca und der Playa Costa Calma. |
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Nachdem wir dort, am drittgrößten Tourismuszentrum, noch einen kleinen Abstecher zum Strand runter gemacht haben, verabschieden wir uns von der Ostküste und biegen an der schmalsten Stelle der Insel, dem Istmo de La Pared (5 km), hinüber auf die andere, die Westseite des Eilands. |
1. Teil |