Aktuelle
Fuerteventura Kurznachrichten
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Laut Statistik des 'Instituto Nacional de Estadística' vom September diesen Jahres stehen die Kanarischen Inseln ganz unten auf der Liste der Arbeitnehmerkosten für Unternehmen. Der Mittelwert der Ausgaben, die ein Unternehmen für einen Arbeitnehmer ausgibt, belaufen sich auf 1.691,72 €, gefolgt von der Provinz Galizien mit 1.719,17 €. Der Durchschnittswert für Gesamtspanien beläuft sich auf gegenwärtig 2.052,23 €. Die Bestverdiener findet man in Madrid, der Provinz Navarra und in Katalonien. Zum "Ausgleich"
stehen wir hier auf den Kanaren an der Spitze in Bezug auf die
Lebenshaltungskosten.... Der Bauwahn lässt El Cotillo nicht zur Ruhe kommen Die Bürgerinitiative zur Rettung vor der Einzementierung des Küstenabschnitts im äußersten Norden Fuerteventuras, 'Plataforma Ciudadana Salvar El Cotillo', muss sich wiederholt an die Gerichte wenden, um der Bau- und Landschaftszerstörungswut im Gemeindekreis La Oliva Einhalt zu gebieten. Diesmal geht es um die Errichtung von 36 Häusern und mehreren Ladenlokalen am Strand 'Los Lagos' in El Cotillo. Mit Fotos demonstriert man, dass die sich bereits in Ausführung befindlichen Konstruktionen auf den dortigen Sandstrand gesetzt worden sind. Dies ist laut Gesetzesänderung und deren Veröffentlichung im Offiziellen Staatsanzeiger aus dem Jahre 1988 verboten; abgesehen vom Verstoß gegen das ebenfalls aus jenem Jahr stammende Küsten-Bebauungsgesetz, welches eine Mindestentfernung von 100 Metern vom Strand für Bebauungen dieser Art vorschreibt. Nach Aussage des
Sprechers der Bürgerinitiative “ist Fuerteventura ein gesetzloses
Terrain”, was die vielen anhängigen Prozesse mit gleichem Hintergrund
untermauern. Trocken gelegt...! Gleich zweimal zogen die hiesigen Polizei- und Zollbehörden in verdeckten Aktionen 'große Fische' aus dem Atlantik. Unter dem Decknamen 'Brocha' (Maler-Pinsel) wurde in Teneriffa nach monatelangem Observieren ein Segelschiff aufgebracht. Die Fracht an Bord überraschte nur durch die vorgefundene Menge, wusste man doch, dass auf diesem Wege Kokain auf die Kanaren, und im weiteren zum spanischen Festland transportiert wurde. Die beschlagnahmten 650 kg der Droge hätte auf dem Schwarzmarkt einen Erlös von geschätzten 40 Millionen € gebracht. Gleichzeitige Festnahmen mehrerer ortsbekannter Personen aus dem Süden von Fuerteventura, Teneriffa sowie in Toledo und Madrid auf dem spanischen Festland legten so einer Mafiabande das Handwerk. Gleichzeitig wurden zahlreiche Luxusautos, Zugewinn aus dem Drogenverkauf, aus dem Verkehr gezogen. Als Deckmantel und zum Weißwaschen der Gewinne diente der Bande ein Autohaus, spezialisiert auf Import-Export von Fahrzeugen aus EU-Beständen. Ebenfalls bereits im August geschehen und dem 'Kommissar Zufall' zu verdanken ist folgende Story: Ein Helikopter der 'Guardia Civil' war auf Spähflug im nördlichen Küstengebiet von Fuerteventura bei der Überwachung der Küste und auf der Suche nach Booten mit illegalen Immigranten. Bei dem Rundflug entdeckte man eine 'Zodiac', ein Schlauchboot mit starkem Außenbordmotor. Beim näheren Betrachten des Bootes stellte man fest, dass die Besatzung, durch die Anwesenheit des Hubschraubers scheinbar nervös geworden, mehrere Pakete über Bord warf. Die zur Stelle gerufene Meeres-Patrouille der Guardia Civil zog die Pakete aus dem Wasser, und die Überraschung war perfekt, als man den Inhalt feststellte: 500 kg Haschisch. Die Mannschaft der Zodiac wurde festgenommen.
IV. Bildhauer Symposium in Puerto del Rosario Seit Beginn in der vergangenen Woche zieht auch dieses Jahr dieser Event viele Einheimische und Touristen in den Hafen von Puerto del Rosario. Noch bis Ende des Monats können Sie dem Entstehen von Kunstwerken beiwohnen oder mit den Künstlern ein wenig plauschen. Große Granitblöcke werden mit Presslufthämmern, Meißeln und Fäusteln bearbeitet, um dem Gestein seine verborgene Gestalt zu entreißen. Geschliffen und poliert werden die Kunstwerke dann in näherer Zukunft dem Skulpturenpark von Puerto del Rosario eingegliedert, der mittlerweile mit siebzig Kunstwerken aus der Hand international renommierter und einheimischer Künstler die ganze Stadt durchzieht. Sollten Sie bei Ihrem
letzten Besuch auf Fuerte den Abstecher in unsere Inselhauptstadt
versäumt haben, können Sie einen virtuellen Besuch unter folgendem Link
unternehmen:
Wir wünschen viel Spaß!
Komplizierte Verkehrsführung in Corralejo Durch die anhaltenden Baumaßnahmen in Corralejo sind in den vergangenen Jahren etliche Verkehrsumleitungen entstanden, die keineswegs logisch erscheinen. Um zum Beispiel aus dem Innenstadtkern herauszukommen, muss man fast das gesamte Neubaugebiet umfahren, will man Richtung Puerto del Rosario / Dünenlandschaft gelangen und folgt man den offiziellen Ausschilderungen. Auch im Altstadtkern ist die Verkehrsführung durch die vielen Einbahnstraßenregelungen nicht unbedingt übersichtlich. So manch einer hat sich dort schon ganz schön verfranzt — und nicht nur ortsfremde Urlauber! Diese Missstände wurden von der Bürgervereinigung 'Las Clavellinas' bereits in den Vorjahren angeprangert und es wurde die Abstellung bei der zuständigen Gemeinde-verwaltung in La Oliva beantragt. Vertröstete man die Kritiker in den Vorjahren auf die nähere Zukunft wegen momentaner Budgetlücken im Haushaltsplan, schien jetzt die 'nähere Zukunft' in greifbare Nähe gerückt zu sein, war doch eine entsprechende Summe für dieses Jahr zur Regelung der Verkehrsführung im Gemeindeetat vorgesehen, mit dem eine spezialisierte Firma zur Durchführung der notwendigen Arbeiten beauftragt werden sollte. Fast im Oktober angekommen, hat sich bislang noch kein Stein bewegt, kein Plan ist vorgestellt worden, nicht zu reden vom Aufstellen der geforderten Fußgängerampeln an besonders gefährlichen Kreuzungen. Aber es bleiben ja
noch drei Monate...!
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