Aktuelle Fuerteventura Kurznachrichten(zusammengestellt am 08.06.2004) |
Seit dem Jahre 2000 hat man, laut vorliegenden Daten des Cabildos de
Fuerteventura,
Die Sterbensursachen in all den Fällen schließe einen natürlichen Tod
aus. Der Großteil der verendeten Tiere hat sich in den
Hochspannungsleitungen verfangen, für weitere zwölf war die Todesursache
toxische Pestizide. Die in den vergangenen Wochen aufgefundenen
verendeten Geier waren eindeutig Opfer von ausgelegten Giftködern. Mit
dem Sterben jener Tiere, die gerade in das reproduktionsfähige Alter
kamen, ist der Erhalt der vom Aussterben bedrohten Spezies extrem in
Frage gestellt.
Seltsamerweise haben die letzten Fälle der tot aufgefundenen
Schmutzgeier allesamt mit einem markanten Datum übereingestimmt. Seit
dem ersten Mai sind die Übungsplätze für die Ausbildung von Jagdhunden
auf Antrag der Jägervereinigung genau in diesem Territorium eröffnet
worden. Es ist sehr bedauernswert, dass einige Gewissenslose die intensive und jahrelange Arbeit von vielen — und nicht nur Naturschützern — auf diese Weise zunichte machen! Der "Guirre", "Alimoche" oder "kleine Schmutzgeier" ist einer der einzigartigsten Vögel auf Fuerteventura. Von vielen Seiten wird erwartet, dass diese Aktion nicht ungesühnt bleiben darf. Seitens der Grünen wird von den zuständigen Autoritäten eine lückenlose Aufklärung dieser Vorkommnisse erwartet und man fordert von der kanarischen Regierung eine bessere Kontrolle über den Verkauf und Einsatz der Pestizide. Eine Tonne Teerbatzen um El Cotillo zusammengetragen Aus dem Ayuntamiento von La Oliva ist die ständige Anschwemmung von Teerbrocken, die von Tankschiffen stammen, die ihre Tanks in offener See ausspülen, öffentlich verurteilt worden. Bei einer Säuberungsaktion eines 60 Meter langen Küstenstreifens am vergangenen Sonntag, 6. Juni, sammelte man sage und schreibe 1000 kg der klebrigen Ölmasse ein. “Es ist traurig festzustellen, dass der gesamte Küstenstreifen von Teerbatzen überzogen ist,” ließ der Abgeordnete für Umweltschutz, Strände und Gesundheit, José Luis López, verlauten. Der Veranstalter der Reinigungsaktion war wieder einmal die private Umweltorganisation 'Clean Ocean Project', unterstützt von der Verwaltung in La Oliva.
Zu der Tonne des klebrigen Teers sind außerdem noch fast drei weitere
Tonnen Müll und Schutt aller Art dazuzurechnen, die in den wenigen
Stunden der Aktion zusammengetragen wurden.
Auch ein Lob an die teilnehmenden Personen der Säuberungsaktion wurde
ausgesprochen: “Wenn wir unsere Strände nicht selbst sauber halten, wer
sollte es sonst machen?”, und auch an die nicht präsenten Anwohner hielt
er einige Worte parat: “Bei der Aktion vom Sonntag vermissten wir
eigentlich etwas mehr Personen aus der hiesigen Region, um nicht zu
sagen: von der ganzen Insel!” Antiker Büchermarkt in Puerto del Rosario Vom 4. bis noch einschließlich dem 13. Juni diesen Jahres findet an der "Plaza de la Paz" (Friedensplatz) im Zentrum von Puerto del Rosario die Büchermesse für antike Bücher statt, inzwischen in seiner vierten Auflage.
Veranstaltet vom Kulturministerium und unterstützt von der 'Vereinigung
der Buchhändler für antike Bücher' aus Andalusien, warten etwa 50.000
Bücher in 16 Ständen auf den Besitzerwechsel. Gefunden und erstanden
werden können Bücher aus dem 17. Jahrhundert und Drucke aus dem XVIII.
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