Aktuelle Fuerteventura Kurznachrichten

(zusammengestellt am 25.03.2004)

Spektakuläres Sport-Event auf Fuerteventura

Genauer gesagt, geht es um Golf. In der dritten Märzwoche wurde der Vertrag unter Dach und Fach gebracht. Fuerteventura wird vom 22. bis
25. April der Mittelpunkt der "Spanischen Golf Open 2004" sein.

Möglich wurde dies durch die, vor allem finanzielle, Unterstützung des Wirtschaftsministeriums und des Cabildo Insular de Fuerteventura. Der Kostenvoranschlag der ‚Canarias Open de España 2004’ beläuft sich auf gute
 6,5 Millionen €uro, von denen rund 800.000 €uro von der hiesigen Inselverwaltung übernommen werden.

Man verspricht sich von der Ausführung dieses Events eine weltweite Gratis-Werbung in den internationalen Medien. Es werden über 20 Fernsehsender zur teilweisen Live-Übertragung erwartet, mit einem Zuschauervolumen von etwa 170 Millionen Haushalten, dazu zu rechnen die weiteren 180 Millionen Haushalte, die über die Tagesnachrichten informiert werden. Weitere 100 Millionen Leser von Berichten in Tageszeitungen oder Sportjournalen lassen die Verbreitung der an die Sportberichte angehängten Informationen über die Insel an über 500 Millionen potentielle Gäste erwarten. Soweit die Zahlen.

Das Sportevent wird auf dem bislang einzigen bespielbaren Golfplatz Fuerteventuras in Costa Caleta (Caleta de Fustes) ausgetragen. Unter den Spielern befinden sich mindestens zehn der fünfzig Erstplazierten der Weltrangliste der PGA 2004.

Auch kanarische Spieler sollen dabei zum Zug kommen, so wird, neben anderen, gerade mit dem Gewinner der Canarian Open 2002, Miguel Ángel Jimenéz verhandelt.

 

Straße bis ans "Ende der Welt"

Puertito de la Cruz, das Dörfchen am südlichsten Ende von Fuerteventura wird nach Jahrzehnte langer Wartezeit nun endlich an den ‘Rest der Welt’ angeschlossen!

Das war die neueste, angenehme Nachricht aus der Bezirksverwaltung in Pájara. Zwei Jahre dauerte die Entscheidung und die Zuweisung von Geldern aus verschiedenen Fonds zur dauerhaften Befahrbarkeit des Weges von Morro Jable bis "La Punta de Jandía", der äußersten Südspitze von Fuerteventura .

Die winterlichen Regenfälle und der kontinuierlich recht heftige Wind in dieser Region lassen die Befahrbarkeit dieser knapp 20 Kilometer langen Sand- und Steinpiste fast unmöglich werden. Auch Touristen, die eigentlich die viel gepriesene Schönheit der Steilküsten und die atemberaubenden Sonnenuntergänge ansehen wollten, kehren oft auf halber Strecke um, da die waschbrettartige Fahrbahn das Passieren zu einem nicht enden wollenden Durchschütteln ausarten lässt. Selbst in Allradfahrzeugen ist die Überfahrt eine Tortur.

Die anhaltenden Beschwerden der Anwohner des kleinen Dörfchens haben also jetzt doch Wirkung gezeigt. Geplant ist die Asphaltierung des Weges bis zum Friedhof und, eventuell weiter, bis zu der Ansiedlung "Jorós", sowie die dauerhafte Befestigung bis zur Südspitze. Da die gesamte Zone als Naturpark ausgewiesen ist, können die letzten fünfzehn Kilometer nicht asphaltiert werden. Wie die Sache mit der Befestigung der Serpentinenstraße nach Cofete aussieht, steht noch in den Sternen. Die vorzunehmenden Arbeiten bedeuten eine Investition von 584.124,05 €uro aus den Gemeinde- und Inselverwaltungskassen.

Auch im Norden der Insel sind viele Verbesserungen des derzeitigen Straßennetzes geplant. Als dringend wurde die Renovierung der Verbindung La Oliva – Villaverde eingestuft, die teilweise kürbisgroße Schlaglöcher in der Fahrbahn aufweist. Auch zwischen Tuineje und El Cuchillete wird die Strasse neu asphaltiert, und im Kreis Puerto del Rosario, zwischen dem Viertel Los Estancos und La Matilla, haben die dort täglich bis zu 4000 verkehrenden Fahrzeuge beträchtliche Schäden hinterlassen. Die Gesamtinvestitionen werden sich laut Plan auf 1.160.838 €uro belaufen.

 

50 Kilo verbrauchter Batterien...!

Das war das Ergebnis, das die Teilnehmer des Wander-Programms "Fuerteventura al golpito" – ‚Fuerteventura in kleinen Schritten’ präsentieren konnten.

Auf den verschiedenen Wandertouren über Fuerte sammelte man nebenbei achtlos in die Natur weggeworfene Batterien auf und kam zu diesem erstaunlichem Resultat. Die teilweise korrodierten und ausgelaufenen Batterien wurden einer Spezialfirma zur Entsorgung übergeben.

Das Vorgefundene lässt ungeschminkt die Frage zu: Haben unsere Gäste auf Fuerteventura, also diejenigen, die zu Hause sauber Plastik von Papier trennen und fein säuberlich in ihre entsprechende Mülltonne packen, auf Fuerteventura alle Grundsätze ihres Umweltbewusstseins im Koffer gelassen? Die alten Batterien aus der Kamera finden doch bestimmt noch Platz in einer kleinen Tasche und später, wenn schon nicht in den Batteriedepots in den Supermärkten, dann doch wenigstens in einem Mülleimer.

Der Inhalt der meisten Batterien ist äußerst toxisch, d.h. Umwelt belastend. Nur eine einzige ausgelaufene Batterie kann bis zu — je nach Wassermenge auf vorhandenem Gelände — 5000 Kubikmeter Erdreich verseuchen, nicht mit eingerechnet die Trinkwasserbelastung.

Bitte!, helfen Sie uns, unser Fuerteventura sauber und gesund zu halten. Benutzen Sie die allerorts aufgestellten Mülleimer und Container!

 

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