Aktuelle Fuerteventura Kurznachrichten

(zusammengestellt am 22.11.2006)

Langfinger geschnappt...

Die Guardia Civil hat durch einen Überraschungscoup vergangene Woche einen Ganoven festgenommen, dem mehrere Einbrüche in Wohnhäuser und Appartements, überwiegend in der Siedlung Costa Calma, zur Last gelegt werden.

Bei einer anschließenden Inspektion seiner eigenen Wohnung in Puerto del Rosario, fand man mehrere Wertsachen (siehe nachfolgendes Foto), darunter Armbanduhren, Mobiltelefone, Kameras, etc.

Sollten Sie in den letzten Wochen ein Diebstahl- oder Einbruchopfer geworden sein und eventuell eines der Objekte auf dem Foto als ihr eigenes wiedererkennen, setzen Sie sich mit der Guardia Civil in Costa Calma oder in Puerto del Rosario in Verbindung.
Sie finden das Büro der Guardia Civil an der Costa Calma gegenüber dem Hotel Cristal-Beach, Telefonnummer vom Cuartel de la Guardia Civil in Morro Jable: 928541107 .
In Puerto del Rosario finden Sie die Guardia Civil direkt neben der Ausländerbehörde in der Strasse Avenida Juan de Bethancourt, Tel-Nr.: 928850503, oder fragen Sie einfach in der nächsten Polizeidienststelle.

 

Fliegen: Die neue Handgepäck-Norm

Für alle, die es noch nicht wissen und nicht am Flughafen Teile ihres Handgepäcks wegwerfen wollen, hier die wichtigsten Neuerungen und worauf Sie beim Einchecken achten sollten:

Seit dem 6. November in Kraft, ist es nicht gestattet, Cremes, Flüssigkeiten gleich welcher Art, Sprays, Schminkkoffer, usw. im oder als Handgepäck mitzunehmen, sollte es nicht den neuen Höchstwerten und Vorschriften entsprechen. Als Grenzwert sind
100 ml pro Einheit festgelegt. Alle im Handgepäck mitgenommenen Artikel dürfen zusammen von der Gesamtmenge her nicht mehr sein, als in einer etwa 20 x 20 cm großen, transparenten und wieder verschließbaren Plastiktüte Platz findet. Ausgenommen sind davon während des Fluges benötigte Arzneimittel, für die die Originalpackung und ein entsprechendes Rezept verlangt wird, sowie Kindernahrung.



Auf Fuerteventura sind die 20x20cm-Plastiktüten auch im Flughafen am Informationsstand oder bei den freundlichen Bodenstewardessen an den Eincheckschaltern gratis erhältlich!

Getränke, gleich welcher Art, dürfen nur dann mitgenommen werden, wenn Sie diese nach Passieren der Sicherheitskontrolle in einem der Geschäfte in der Abflughalle in der oberen Flughafenetage (Quittung aufbewahren!) erstanden haben. In den ersten Tagen nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes waren die Mülleimer vor den Check-in-Schaltern dermaßen überfüllt, dass die Flughafenleitung im Airport auf Fuerte auf größere Behälter zurückgreifen musste — massenweise Einkaufswagen füllten sich in kürzester Zeit mit Flaschen, Flaschen, Flaschen...

Mäntel und Jacken werden separat durch den Scanner laufen, während Sie selbst von dem Sicherheitspersonal unter die Lupe genommen werden. Elektronische Mitbringsel, wie Laptop und ähnliches, müssen aus der Tasche genommen werden und duchlaufen getrennt den Scanner.

Betroffen von dieser Regelung sind alle Flughäfen innerhalb der EU, zuzüglich die Airports in der Schweiz, Island und Norwegen.

Die Flughafenbetreibergesellschaft AENA, die fast alle Flughäfen auf spanischen Gebiet verwaltet, hält weitere Informationen auf ihrer Web-Seite bereit www.aena.es , und auch über die Service-Nummer 902404704 können die neuesten Informationen (auch in anderen Sprachen) abgefragt werden.

Wir wünschen Ihnen einen guten Flug!

 

Und noch eine Straßenbaustelle...!

Puerto del Rosario bis zum Flughafen — jenes Stück Autovía (Schnellstrasse) wird in den nächsten Monaten zur Autobahn umgebaut.

Dazu sind außer einer neuen Asphaltdecke natürlich auch die Anpassung der Auf- und Abfahrten dazuzurechnen, allen voran die Auf-/Abfahrt zur Umgehungstangente FV-3, die verlängerte Beschleunigungs- und Abfahrtspuren erhalten wird.

Anstehen wird auch eine Verbreiterung der gesamten Fahrbahn, da ein entsprechend breiter Standstreifen hinzugefügt werden muss.

Dieses Teilstück der FV-2, Flughafen—Puerto del Rosario, ist eine der meist befahrenen Strassen auf der Insel und zählt an 'guten Tagen' bis zu 30.000 Fahrzeuge, die in letzter Zeit viele sichtbare Schäden am Straßenbelag hinterlassen haben.

 

Die 'ewige Baustelle' an der Tierra Dorada

Wem ist sie noch nicht aufgefallen, die scheinbar nie endende Baustelle am 'Barranco del Mal Nombre', die bereits Kreisverkehre, komplette Straßenzüge und ein angefangenes Hotel beherbergt?

Ein Hotel ist bereits seit zwei Jahren im Rohbau , zu "bewundern", direkt über dem Sandstrand an der Tierra Dorada, nördlich der Playa Esquinzo. Und dabei bleibt es scheinbar auch vorerst, denn so hat erst jüngst der Kanarische Verwaltungsgerichtshof in seinem Urteil verlauten lassen.

Die dafür vergebene Lizenz für den Bau von zwei Hotels, einem der Kategorie 5-Sterne, ein zweites mit 4 Sternen und zusammen runde 1.000 Betten, stammt aus dem Jahre 2003. Die Gesamtfläche, die laut dem Bebauungsplan 'Canalbión', so der offizielle Name des besagten Terrains, zur Debatte steht, beläuft sich auf 646.300 Quadratmeter — mit einem touristischem Gesamtbauvolumen von 4 Hotels, die zusammen 2.699 Betten zählen sollen.

Stillgelegt wurde das Projekt aufgrund eines Antrags der kanarischen Regierung beim zuständigen Verwaltungsgericht wegen gleich mehrerer Vergehen gegen in jener Zeit geltendes Recht:

Der erste Grund:
viele Tausende von Quadratmetern des besagten Grundstücks – freigegeben zur Bebauung, befanden sich INNERHALB des Naturparks 'Parque Natural de Jandía' !!!
Der zweite Grund:
das Fehlen eines juristischen Gutachtens seitens der Gemeindeverwaltung, das benötigt wurde, um den dritten Grund, das Übergehen des seinerzeit geltenden 'Moratoriums' (absoluter Baustopp), verhängt von der kanarischen Regierung für alle Regierungsbezirke auf den Kanaren, zu rechtfertigen.



Auch eine Verlängerung der Bau-Konzession – die nach der Lizenzvergabe innerhalb von zwei Jahren ohne Bauaufnahme oder zwei Jahren ohne Bauabschluss automatisch erlischt – seitens der neu gewählten Gemeindeverwaltung im Gemeindebezirk Pájara, wurde nicht akzeptiert. In einer Plenumssitzung der Inselregierung wurde sowohl die Gemeindeverwaltung in Pájara als auch die kanarische Regierung aufgefordert, die Lizenzen zu anullieren, da alle zeitlichen Limits abgelaufen seien.

Die Gemeinde Pájara wird sich damit wohl etwas schwer tun, hatte man für die Lizenzvergabe für die Bebauung doch runde 400.000.000 damaliger Pesetas, runde 2,4 Mio. der heutigen Euros, dem Gemeindesäckel gutschreiben können....!

Die Regierung auf Fuerteventura hat bereits die Messer zu einem 'Duell mit der kanarischen Regierung' vor dem Höchsten Kanarischen Verwaltungsgericht gewetzt...

 

Fahr'n die Fischer mit ihren Booten auf's Meer hinaus...

Die legendären Capri-Fischer sieht man nicht auf Fuerte, aber auch die Rückkehr der Fischer im Hafen von Morro Jable zieht jedes Mal viele Neugierige an . Sowohl Einheimische als auch zufällig anwesende Touristen sehen dem Ausladen des Fangs interessiert zu.

Leider ist es durch einen Erlass des Gesundheitsministeriums der kanarischen Regierung aus dem Jahre 2003 den Fischern nicht mehr gestattet, ihren Fang — oder einzelne Fische — direkt an Passanten zu verkaufen, in den Vorjahren für viele Ansässige oft eine 'Schnäppchenjagd'.

Aber auch heute immer noch interessant zuzusehen...!

 


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