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Vorsicht! RADAR!
Die Polizei in Puerto del Rosario hat zum
Jahreswechsel ein neues 'Spielzeug' bekommen, ein
Einsatzfahrzeug mit Radar für Geschwindigkeitskontrollen innerhalb der
Inselhauptstadt.
Vor allem die langgezogenen
innerstädtischen Verbindungsstrassen, die südliche (zukünftige)
Autobahnzufahrt und die nördlichen Einfallstrassen sind beliebte
'Sprint-Meilen' unter der Auto fahrenden Bevölkerung – und nicht nur die
jüngeren Autofahrer geben hier hin und wieder schon mal richtig Gas!
Leider spiegelt sich dies auch in der
alljährlichen Unfallstatistik wieder, die, trotz des im letzten Jahr
eingeführten Punkteführerscheins nicht den erwarteten Rückgang an
Unfällen bewirkt hat.
Das neue Radar-Mobil der Guardia Civil
ist nicht getarnt und recht einfach an dem im Kühlergrill sitzenden
Messauge und den im Fahrzeuginneren installierten Kameras zu erkennen.
Als Beigabe hat man auch noch alle notwendigen Instrumente installiert
und beigefügt, um Blutalkoholproben direkt an Ort und Stelle
vorzunehmen.
Anders läuft die Sache weiter im Süden.
Dort kann ein am Straßenrand stehender weißer Zivil-PKW durchaus das
Radarfahrzeug sein, das die 'zu flotte Fahrweise' auf den inner- und
außerstädtischen Straßen überwacht.
Neues Hallenbad in Puerto del
Rosario
Seit wenigen Wochen hat das neue
Hallenbad in Puerto del Rosario seine Pforten geöffnet und das
Wasser eingelassen.

Auf unserem Foto, von der Meerseite her
aufgenommen, zeigt die Fensterfront rechts oben das dazu gehörende
Fitness-Studio; eingegliedert sind zudem Kranken- und Wassergymnastik,
zudem gibt es festgelegte Stunden für Baby-, Schwangeren- und
Behinderten-Schwimmen.
Geöffnet ist das Hallenbad täglich
ganztags, sonntags nur bis zur Mittagszeit.
Die Preise sind gestaffelt, je nach Belegung der verschiedenen Angebote
von 2,00 € bis 7,00 € für den ganzen Tag.
Besuchen kann das Hallenbad jeder, der
Verlangen nach einem Süßwasser-Schwimmbecken verspürt, ob Einheimische,
Eingebürgerte, Residenten oder Urlauber.
Zu finden ist das Hallenbad im südlichen
Stadtteil 'Los Pozos', gegenüber dem Fußballstadion. Einfach bis auf die
Hafenstrasse runterfahren, und dann weiter Richtung Mittagssonne (vom
Hafen weg, die Avenida weiter).
Auf unserem Foto ist im Hintergrund auch
der derzeitige Rohbau des neuen Kongress- und Schulungszentrum zu sehen,
dessen Bauabschluss für Ende dieses Jahres vorgesehen ist.
Wenn der TÜV ruft...
Viele deutsche Auswanderer /
Einwanderer haben sich des Deutschen liebstes Stück mitgebracht – das
Auto. Mit deutschen Papieren, Kennzeichen, TÜV und Versicherung.
Doch irgendwann ist dann der deutsche TÜV
abgelaufen – und dann? Das Auto für den TÜV nach Deutschland
zurückbringen lohnt oft den Aufwand nicht, meinen Viele. Na dann halt
ohne...? Könnte etwas kompliziert werden im Falle eines Unfalls...!

Hier ein paar Tipps: Das Fahrzeug kann
durchaus auch dem spanischen TÜV vorgeführt werden, der hier ITV (Inspección
Técnica de Vehículos) heißt. Zu finden ist die Station, vom
Süden/Tuineje her kommend, direkt vor Antigua, neben der dortigen
Tankstelle. Geöffnet ist täglich von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Einen
Termin kann man sich geben lassen, ist aber nicht unbedingt notwendig.
Telefon zur Terminabsprache (nur Spanisch): 928878145 oder über die
Internetseite des Servicios ITV
www.serviciositv.es, wo es auch detailliertere Informationen gibt,
allerdings auch nur auf Spanisch.
Die Preise sind etwas günstiger als in
Deutschland, ein Mittelklassewagen kostet etwas über 30 €.
Sollten Sie keine Basiskenntnisse des
Spanischen haben, nehmen Sie besser jemanden mit, der zumindest etwas
Spanisch versteht und spricht.
Privatfahrzeuge erhalten bei Bestehen des
spanischen TÜVs eine ITV-Plakette, die sichtbar von innen auf die
Windschutzscheibe geklebt werden soll, sowie einen Stempel mit dem
nächsten TÜV-Termin, der bei Fahrzeugen im Alter von bis zu 10 Jahren
zwei Jahre Gültigkeit hat (ab 10 Jahren stets nur ein Jahr). Fahrzeuge
für den Waren- oder Transportverkehr haben andere Regeln, die Sie beim
ITV erfragen können.
Theoretisch dürfen sich, laut Aussage des
Leiters des ITV Antigua, Fahrzeuge mit nichtspanischen Kennzeichen
lediglich bis zu sechs Monaten auf den Kanaren aufhalten, danach müssten
sie erst mal wieder das Inselreich verlassen! Praktisch ist das aber
heutzutage kaum noch kontrollierbar, da es bekanntlich keine
Einreisestempel mehr gibt.
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