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Im
Blickpunkt der Immobilienhaie: Puerto Lajas
Das kleine
Fischerdörfchen Puerto Lajas, gleich hinter Puerto del Rosario in
Richtung Norden, ist von Immobilienhaien und unlauteren Spekulanten ins
Visier genommen worden.
Wie die
Nachbarschaftsvereinigung 'El Pino' öffentlich bekannt werden ließ,
haben einige Personen bereits versucht, sich auf betrügerische Weise
Grundstücke – bebaute und unbebaute – anzueignen, zu parzellieren und
diese danach mit erheblicher Gewinnspanne weiter zu veräußern.
Weiterhin gibt man
bekannt, dass seriöse Kaufinteressenten sich doch bitte vorher aufs
Katasteramt in Puerto del Rosario begeben und sich über die
Eigentumsverhältnisse des begutachteten Grundstücks informieren sollten,
bevor es nach einem Kauf zu einem bösen Erwachen kommt.
Puerto Lajas ist
eines der wenigen Küstendörfer auf Fuerteventura, die bislang vom
Tourismus verschont geblieben sind und auf dessen Gebiet sich noch kein
Hotel befindet. Aber auch hier ist die Zunahme an Bautätigkeiten nicht
zu übersehen. Vor allem Einheimische investieren hier in die Zukunft,
als Wohnsitz außerhalb der überlaufenen Inselhauptstadt und doch von
dort aus in fünf Minuten zu erreichen.
Fuerte's
Schnellstrasse – es geht voran...!
Ein kurzer
Nachtrag zu unserem Artikel in der aktuellen Ausgabe des
Fuerte-Fan-Magazins zum Bau der Schnellstrassen-Verbindung von Morro
Jable, über Puerto del Rosario bis Corralejo:
Wie gerade aus dem 'Ministerio
de Fomento' (dem spanischen Förderungs-/Wirtschafts-Ministerium) bekannt
gegeben wurde, ist für die staatlichen Zuschüsse zur Finanzierung des
bislang wichtigsten Infrastrukturprojekts auf Fuerteventura grünes Licht
gegeben worden.
Der Vertrag, der in
den nächsten Woche von der kanarischen Regierung und dem besagten
spanischen Ministerium schriftlich besiegelt werden wird, sieht eine
staatliche Investition in Höhe von 143,68 Millionen EUR vor, die für den
Weiterbau der folgenden Teilstücke vorgesehen sind:
Puerto del Rosario – La Caldereta (31,73 Mio.), La Caldereta – Corralejo
(46,50 Mio.), Valluelo – Vinamar (22,25 Mio.), Aeropuerto – Pozo Negro
(43,20 Mio.).
Der voraussichtliche
endgültige Abschluss der Bauarbeiten der Nord-Süd-Verbindung ist für das
Jahr 2015 vorgesehen, wenn aus der viel befahrenen Landstrasse eine
rasante Autovía (Schnellstrasse) geworden sein wird.
Mehr darüber im
aktuellen Fuerte-Fan-Magazin – jetzt an ihrem Kiosk auf Fuerte!
Anstatt der 10
nahm er die 9...
Ein
gebürtiger Kanare von der Mutterinsel Gran Canaria wollte auch wieder
dahin zurück, aber irrte sich auf dem Flughafen auf Fuerteventura beim 'boarding'.
Anstatt den Gate Nº
10 zum Flugzueg nach Gran Canaria passierte er die Kontrolle am
benachbarten Gate Nº 9 zum LTU-Flug nach Düsseldorf. Keiner bemerkte den
Irrtum — bis man in sich schon in Reiseflughöhe befand. Zu hoch für
einen Insel-zu-Insel-Flug, wie der Kanare bemerkte und sich an eine
Stewardess wandte.
Schnell wurde
geklärt, dass der 57-Jährige ungehindert alle Kontrollen passiert hatte
(!) und sein eigentliches Reiseziel eben Gran Canaria hieß, wie auf dem
der Stewardess vorgezeigten Flugticket eindeutig zu lesen war.
Abwerfen oder
Fallschirm-Absprung kamen nicht infrage, und so gönnte man dem
verflogenen Kanaren eine Odyssee nach Deutschland, wo er von der
Fluggesellschaft zum Abendessen eingeladen wurde. Selbstverständlich
wurde auch für Übernachtung gesorgt, und am nächsten Tag ging es per
Non-Stop-Flug ins heimische Gran Canaria. Wenn einer eine Reise tut,
...!
Erneut ein Streik der Müllabfuhr in der
Gemeinde Pájara!
Seit gestern ist
es wieder so weit: Wieder werden die Müllcontainer überlaufen,
streunende Katzen und Hunde den Müll verschleppen, und der Wind sein
übriges dazu tun und ihn bis in die letzten Ecken blasen.
Und was ist
geschehen? Der letzte Streik, in dem man für die Angleichung der
Gehälter an die anderer Gemeindekreise erfolgreich 'gekämpft' hatte,
liegt ja noch nicht mal zwei Monate zurück !?
Die damals
ausgehandelte Gehaltserhöhung von 85,00 € für die Vorarbeiter und 35,00
€ für die restlichen Arbeitskräfte ist wiederum das Thema. Aber diesmal
geht es nicht um eine weitere Erhöhung, sondern darum, dass diese von
der Firma FCC akzeptierten Forderungen auch tatsächlich so gezahlt
werden. Die Firma FCC war bei der letzten Gemeindeausschreibung zur
Übernahme der Müllbeseitigung als unter Vertrag genommene Firma
hervorgegangen.
Die Gewerkschaft 'Intersindical
Canarias' hat in Vertretung der Arbeiter verlauten lassen, die Firma
wolle von jedem Arbeitnehmer 60,00 € von der Gehaltserhöhung
einbehalten, sollten die Arbeiter verlangen, dass ihnen die
Gehaltserhöhung tatsächlich ausbezahlt werde. (Diesen Satz werden Sie
wahrscheinlich 2x lesen müssen, so unglaublich klingt das...!)
Und des weiteren
beschwerte man sich seitens der FCC, dass der eigentliche Grund dafür in
der aufgelaufenen Schuldenlast der Gemeindeverwaltung in Pájara liege,
die bei jenen tief in der Kreide stehen würde.
Da müssen wir den
Herrn Bürgermeister schon mal auffordern, die ausstehende Schuld zu
begleichen, damit die Firma FCC ihre Arbeiter entlöhnen kann, wie es
sich gehört!
Mit Müllhaufen an
jeder Straßenecke lässt sich nun mal keine sehr positive Werbung auf dem
Tourismussektor realisieren, so schön auch die Inselvertreter auf der
gerade abgelaufenen Tourismusmesse FITUR in Madrid gelächelt haben...!
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